Anti-Aging
Schreibe einen Kommentar

Zucker lässt uns alt aussehen

Inzwischen wissen wir alle, dass Zucker nicht gesund ist, dick macht und Karies verursacht. Dass der regelmäßige Zuckerkonsum uns auch schneller altern und alt aussehen lässt, wissen die Wenigsten unter uns.  Verantwortlich hierfür sind die biochemischen Reaktionen in unserem Körper, die mit allen Arten von Lebensmitteln auftreten. Manche Lebensmittel lassen uns schneller altern, andere Lebensmittel helfen dabei das Altern zu bekämpfen. Essen wir regelmäßig die falschen Lebensmittel kann dies auf die Jahre gesehen ein älteres Aussehen verursachen, als wir wirklich sind. Leider ist es mittlerweile so, dass die meisten Menschen viel mehr Zucker aufnehmen, als ihr Körper verwerten kann.

So jetzt wird es wissenschaftlich:

Die wichtigsten Prozesse, die in unserem Körper vor sich gehen und eine große Auswirkung auf unser Aussehen und unseren Alterungsprozess haben, heißen „Glykation“, „Inflammation“ und „Oxidation“. Der glykämische Index beschreibt, wie schnell Zucker aus verschiedenen Lebensmitteln ins Blut gelangt. Ist der Blutzuckerspiegel häufig oder langfristig erhöht, werden dadurch die Zellalterung sowie eine Schädigung der Gelenke begünstigt. Das bedeutet, die wichtigste Voraussetzung für eine schöne und gesunde Haut ist gesundes Blut. Ist zum Beispiel unser Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht geraten, macht sich das schnell auf der Haut bemerkbar. Hier ist weißer Zucker unser größter Feind. Essen und trinken wir zu viele zuckerhaltige Lebensmittel (Schokolade, Kuchen, Fertiggerichte, Eis, zuckerhaltige Getränke usw.), steigt unser Insulingehalt im Körper. Dieser gestörte Zuckerhaushalt verursacht laut Anti-Aging-Experten den sogenannten inneren Brand (inflammatorischer Stress). Das sind Mikroentzündungen, die das Kollagen und Elastin in unserer Haut angreifen und so für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind. Daher mein Rat, immer Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen.

Hier ein paar Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Wert:

  • Weißer Reis
  • Weißmehlprodukte
  • Cornflakes, gesüßtes Müsli
  • Kuchen, Croissants, süße Teilchen
  • Bananen, Ananas, Rosinen, Datteln, Feigen, Karotten, Mais
  • Milchprodukte, gesüßten Joghurt oder Quark
  • Limonade, gesüßte Säfte, Softdrinks (z.B. Cola), Bier, hochprozentige alkoholische Getränke
  • Zucker, Honig, Süßigkeiten 

    Pancakes

    Frühstück in USA (Pancakes mit Butter und mit viel Ahornsirup) – Ungesund, da viel Zucker und viele Kalorien.

Gesunde Ernährung hilft, die Haut jung und elastisch zu halten:

Wie mit vielen körperlichen Beschwerden ist es auch mit faltiger und unreiner Haut: Wer auf seine Ernährung achtet, wird eine deutlich bessere Haut aufweisen können. Besonders Lebensmittel mit Radikalfängern wie Antioxidantien oder Omega-3-Fettsäuren helfen, den Alterungsprozess der Haut zu verlangsamen. Besonders viele Antioxidantien enthält beispielsweise natives Olivenöl oder Leinöl. Fischsorten wir Lachs oder Thunfisch versorgen uns ebenfalls mit den Omega-3-Fettsäuren. Wer Fisch nicht mag, der kann auch Nüsse essen oder auf Kapseln zurückgreifen. Ich nehme regelmäßig Omega-3 Kapseln ein, die es bereits ohne den unangenehmen Fischgeschmack gibt (z.B. bei Allnatura). Darüber hinaus hilft eine ballaststoffreiche Kost, den Darm gesund zu halten, was sich ebenfalls wieder auf unserer Haut wiederspiegelt. Besonders viele Ballaststoffe stecken in Gemüse und Vollkornprodukten.

 

Mein Fazit:

Leider können wir das Älterwerden nicht verhindern und wann wir erste Fältchen bekommen, ist zum Teil (ca. 30 bis 40 Prozent) genetisch veranlagt. Doch damit bleiben 60 bis 70 Prozent, für die wir selbst verantwortlich sind. Somit können wir den Alterungsprozess zwar nicht aufhalten, immerhin aber verlangsamen. Eine frühere Faltenbildung wird also durch eine ungesunde Lebensweise begünstigt. Dazu gehören unter anderem zu viel Sonne, Rauchen und Alkohol, Stress und nicht zu vergessen eine falsche Ernährung.

Die einfachste Regel, die wir befolgen sollten, ist Wasser statt gesüßter Getränke zu trinken. Öfter mal auf Schokolade und Kuchen zu verzichten und stattdessen ein Stück Obst essen. Damit vermeiden wir Zucker und viel Wasser polstert zudem die Hautzellen auf wirkt damit den Falten entgegen. Und leider noch ein wichtiger Hinweis. Die Alternative, Light-Produkte als kalorienarmer Ersatz für Cola und Co. zu wählen, ist ein großer Irrglaube. Zwar sind die Getränke kalorienarm, aber leider führen sie direkt in die sog. Kalorienfalle. Der Körper kann nicht unterscheiden, ob es sich um einen Zuckerersatzstoff handelt oder um richtigen Zucker, das heißt, die Konsumenten nehmen am Ende noch mehr zu. Es ist schlichtweg eine Illusion, dass diese Light-Produkte schlank halten. Forscher halten Zuckerersatz gar für krebserregend.

Ich kann mich leider auch nicht ganz dem Zucker entsagen, dafür esse ich zu gerne Kuchen, Gummidrops oder trinke gerne meinen gesüßten Kaffee. Um einen guten Ausgleich zu schaffen, trinke ich tagsüber nur Wasser oder ungesüßten Kräutertee, außerdem greife ich hin- und wieder auf Stevia zurück.

Noch eine Info an alle Mütter:

Man weiß auch, dass das so genannte ADHS-Syndrom bei Kindern durch Zucker beeinflusst wird. Bei erhöhtem Zuckerkonsum können sich Kinder schlechter konzentrieren, werden aufgedrehter und können nicht still sitzen. Kinder sollten daher besonders während der Schulzeit keinen Zucker zu sich nehmen.

Alternativen zu Zucker:

  • Stevia (Kaum Kalorien, nicht schädlich für die Zähne, kein Einfluss auf den Insulinspiegel und eine Süßkraft, die 300-mal stärker ist als die von Zucker: Seit gut zweieinhalb Jahren ist die „Wunder-Pflanze“ Stevia auch in Deutschland für Lebensmittel zugelassen. Steviolglycoside dürfen Joghurts, Müslis, Getränken, Schokolade und anderen Süßigkeiten zugesetzt werden. Einzig der leicht bittere Eigengeschmack kann einen stören. Meine Erfahrung, es dauert lange bis man sich an den Geschmack gewöhnt hat).
  • Agavendicksaft (enthält viel Fruktose und lässt den Blutzuckerspiegel dadurch schneller ansteigen, daher eher sparsam zu verwenden).
  • Ahornsirup (In dem stecken neben Zucker auch Calcium, Eisen, Phosphor, Kalium und Eiweiß. Das sind mehr Mineralstoffe als in Honig enthalten sind. 100 g Ahornsirup (274 kcal) können gut 130 g Haushaltszucker ersetzen – zum Beispiel beim Backen, aber auch zum Würzen von Suppen, Saucen und Dressings. Mein Favorit, da er gut schmeckt und vielseitig verwendbar ist).
  • Honig (Honig hat zwar fast genauso viele Kalorien (306 kcal pro 100 g) wie Zucker, aber dafür enthält er auch Antioxidantien und Nährstoffe – zum Beispiel Vitamin B und C, Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium. Das Naturprodukt ist perfekt geeignet, um Desserts zu verfeinern und Kuchen zu süßen).

 Hier noch eine Empfehlung von der Ernährungsexpertin:

Ernährungsexpertin Elektra Polychronidou empfiehlt, die Süßschwelle langsam herunterzuregulieren: „Reduzieren Sie zum Beispiel nach und nach – über Monate – die Menge Zucker für den Kaffee, bis er irgendwann auch ungezuckert schmeckt. Bei selbst zubereiten Joghurts mit Obst und wenig Zucker oder Backrezepten mit einem Drittel weniger Zucker bestimmen Sie, wie viel Zucker aufgenommen wird.“ Ganz besonders wichtig: Möglichst häufig unverarbeitete Lebensmittel verwenden, das senkt den Zuckerkonsum am deutlichsten. (Textquelle: Spiegel Online)

 

Habt ihr noch Tipps wie man aus der Zuckerfalle kommt?? Dann schreibt mir….ich freue mich auf eure Tipps.

 

Schreibe hier Deinen Kommentar.