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15 Top Methoden, die uns schnell wieder entspannen und glücklich machen

Es gibt Tage, da möchte man lieber im Bett bleiben. Letzte Woche hatte ich einen Stresstag vom Feinsten. Es fing so an, dass ich in der Nacht davor schlecht geschlafen habe. Kurz nach vier Uhr aufgewacht und dann war Schluss mit weiterschlafen. Es folgte ein unruhiges Hin- und Hergewälze bis kurz vor sechs Uhr, um dann endlich wieder einzuschlafen, für genau  30 Minuten. Grrrrr!! Wie ein müder Zombie stand ich, viel zu spät dran, unter der kalten Dusche und fühlte mich matschig und übellaunig. Im Büro endlich angekommen, häuften sich bereits die E-Mails mit schlechten Nachrichten: Bitte um dringenden Rückruf. Bitte um sofortige Mitteilung usw. Dann stellte ich in meinem Kalender fest, dass ich noch einen Außentermin hatte, bei dem ich volle Konzentration brauchte. Meine Belastung stieg und ich fühlte mich zunehmend überfordert.

Später in der Mittagspause, ich hatte echt Hunger, ging ich durch den Supermarkt und wollte mir ein leckeres Mittagsessen kaufen. Doch eine Horte wildgewordener Schulkinder überflutete den Supermarkt und rempelten mich im Vorbeigehen ständig an. Grrrr! Die Schlange an der Kasse war natürlich gefühlt 30 Meter lang (mit Schulkindern, die eine Tüte Chips und eine Dose Red Bull kauften). Meine langersehnte Mittagspause schrumpfte gerade vor der Supermarktkasse wie Scheiblettenkäse in der Sonne. Als ich mich später auf den Heimweg machte, wurde mein Tag auch nicht besser. Auf dem Fußweg nach Hause wurde ich beim Überqueren der Straße fast von einem Auto angefahren, das sich die Busspur als Abbiegespur genehmigt hatte. Zack! Es raste knapp an mir vorbei. Ich, einen lebenswichtigen Schritt zurück, kurze Schnappatmung und mein Herz beruhigt, dann wieder weiter. Grrrr! Zuhause angekommen, war ich nur noch ausgelaugt, todmüde, gestresst und wirklich gereizt. Und jetzt?

Wie ich auf meine Liste kam:

Ich hatte keine Kraft, Freude und keine Energie mehr an diesem Tag und überlegte, was ich tun könnte, um mich wieder besser zu fühlen? Und ich merkte, dass dies eine sehr wichtige Frage war: Was muss ich tun, um mich gut zu fühlen? Also schnappte ich mir ein Blatt Papier und machte mir eine Liste (für alle Fälle und weil ich Listen liebe). Ich fing an, Dinge aufzuschreiben, die mir in kurzer Zeit helfen würden mich besser zu fühlen. Wir alle kennen diese Tage, die uns belasten, die uns stressen, die mühsam sind, die uns von einem Schlamassel in den nächsten führen, die uns eine dauerhafte Anspannung bescheren, wo wir in Scherereien geraten, wo wir ausgelaugt und müde nach Hause kommen. Aber was machen wir dann für gewöhnlich? Wir setzen uns vor die Glotze oder schlimmer noch, wir geraten gereizt in Streit mit unseren Liebsten. Also ist es wichtig, dass wir uns eine individuelle Liste machen, mit Dingen, die uns helfen zu entspannen und Stress abzubauen, und wir uns ruckzuck wieder behaglich fühlen.

An diesem besagten Stress-Tag half mir nur eins, mich hinzulegen und für eine Stunde zu schlafen. Es half mir und hinterher war ich wieder entspannt, so dass ich noch in Ruhe kochen und mit M. zu Abend essen konnte.

Wir alle wenden, bewusst oder unbewusst, Methoden an, die uns bei Anspannung gut tun. Sind wir uns aber stets unseren persönlichen Entspannungstechniken wirklich bewusst und führen wir eine Liste, auf die wir hin und wieder schauen, dann können wir schneller davon Gebrauch machen. Sehr oft sind wir nur zu faul oder zu belastet, um uns eine besondere Entspannungsmethode auszudenken. Also legen wir uns aufs Sofa, schalten den Fernseher an und lassen uns berieseln. Ist praktisch, aber nicht gut. Sobald wir weiter mit Geräuschen, Lärm und Informationen überflutet werden, kommen wir innerlich nicht zur Ruhe. Wir bleiben im Stresszustand und nehmen vielleicht alles mit in den nächsten Tag. Und so häufen sich die Tage, an denen wir nichts Schönes, Inspirierendes oder Entspannendes erlebt haben. Unser Leben ist aber zu kurz und viel zu wertvoll, um von einem Stresstag in den nächsten zu stolpern.

Meine Liste:

Ich zeige euch mal meine Liste, vielleicht inspiriert sie euch für eure eigene Liste. Es müssen mindestens 15 Dinge sein oder mehr! Warum? Damit ihr für jede belastende Situation eine Auswahl habt. Wir müssen selbst herausfinden, welche Methode uns in der jeweiligen Situation am besten hilft. Oft merken wir schon beim Lesen unserer Liste, dass genau diese Sache uns heute am effektivsten helfen wird zu entspannen. Wenn wir durch Stress schon vorbelastet sind, dann sind wir nicht kreativ und greifen auf die einfachste Methode zurück, deswegen ist eine Methodenliste wirklich hilfreich.

Hier kommt meine Top 15 Liste mit Entspannungstechniken:

1) Hinlegen und für eine Stunde schlafen (Handy aus, Fernseher aus, Licht dimmen)

2) Spazieren gehen (am besten im Park oder im Wald)

3) Ein Buch lesen (ich lese gerne inspirierende Lebensratgeber, wenn ich gestresst bin)

4) Duschen (heißes Duschen gibt mir das Gefühl den Stress vom Tag abzuwaschen und es entspannt meine angespannten Muskeln)

5) Mit meiner Schwester oder meiner besten Freundin telefonieren

6) Eins meiner Lieblingsessen kochen (und anschließend den Tisch schön decken und gemeinsam mit meinem Liebsten das Essen genießen)

Chinakohl-Lachs-Pasta – das Rezept gibt es hier

7) Yoga oder Fitnessübungen

8) Sex (rotwerd, aber wir sind ja alle über 18)

9) Ins Fitnessstudio gehen und viele Kraftübungen machen (Ausgepowert sein, gibt mir ein gutes Gefühl)

10) Joggen/Laufen im Wald (genau wie oben, ausgepowert sein macht mich glücklich)

11) Kaffee kochen und dann ganz entspannt im Liegestuhl auf dem Balkon sitzen und eine Modezeitschrift lesen

12) Zur Thaimassage gehen

13) In der Sommerzeit ins Freibad gehen und ein paar Kopfsprünge und Arschbomben machen (Happyness pur! Der Beweis für meine Schwimmbadliebe liefert mein Beitragsbild: Das erste Mal im Schwimmbad und direkt ein Köpperversuch)

14) Meditieren (einfach so oder mit Anleitung per CD)

15) Zum Rhein fahren, ans Ufer setzen und auf den Fluss schauen

Das ist meine individuelle Liste und ich habe beim Schreiben schon gemerkt, dass ich noch viel mehr Methoden hätte aufschreiben können. Vielleicht ergänze ich sie noch um weitere Punkte, um noch mehr Auswahl zu haben. Es erfüllte mich beim Aufzählen schon mit Freude und das zeigt mir, wie wirksam diese Techniken sind. Also setzt euch mal hin und fängt mit eurer eigenen Liste an, ihr werdet sehen, wie hilfreich sie für euch sein wird.

Fazit:

Was wir oft in unserem reizüberfluteten Alltag vergessen, wir Menschen sind für diese Fülle an Reizüberflutungen und Arbeitsbelastung nicht geschaffen. Wir kommen damit auf Dauer nicht zurecht. Gehen wir zu lange unachtsam mit unserem Körper und unserer Psyche um, dann ist der nervliche Zusammenbruch vorprogrammiert. Das ist der Grund, warum wir im 21. Jahrhundert immer öfters die Diagnose Burnout bekommen. Deswegen ist es so wichtig, dass wir uns Auszeiten nehmen, dass wir wieder lernen uns richtig zu entspannen. Dauerhafter Stress macht uns krank, das merken wir schon an den Verspannungen im Nacken und an Kopfschmerzen. Dann ist es wirklich Zeit für ein paar erquickende Kopfsprünge vom Ein-Meter-Brett….!

Wie hat euch mein Beitrag zum Thema Entspannung gefallen? Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir von euren Tipps schreibt, vielleicht inspiriert mich der eine oder andere Tipp auch. Viel Spaß mit euren Listen.

Alles Liebe

eure Hanuki ♥

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