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Hanukis Ernährungsprotokoll – Jetzt mal ganz ehrlich…

Bloggerinnen wissen ja immer alles besser. haha. Sie prahlen immer gerne mit ihrer gesunden Ernährung und nuckeln auf Instagramfotos von morgens bis abends grüne Smoothies. Aber essen sie wirklich nur Chiapudding, vegane Buddha Bowls und Zimt-Apfel-Porridge? Wie sieht das eigentlich im echten Leben, abseits der schönen Insta-und-Blogger-Welt aus?(Beitrag enthält Verlinkungen)

Ich habe für euch mal mein (ehrliches) Ernährungsprotokoll aufgelistet. Ein ganz normaler Arbeitstag, ohne besonderen Vorkommnisse:

Gewicht heute: 54,1 kg – Größe: 1,66 cm – BMI – 19,4

06.30 Uhr – Aufstehen

07.00 Uhr – 1 Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen (gleicht den Flüssigkeitsverlust von der Nacht aus und regt die Verdauung an) – 1 Tasse Kaffee (frisch gefiltert) – 1 Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse und (selbstgekochter) Marmelade.

07.45 Uhr – Ich gehe zu Fuß zur Bushaltestelle (ca. 500 m) und fahre mit dem Bus zur Arbeit.

08.00 Uhr – Ich koche eine Kanne (1 Liter) Kräutertee oder Hagebuttentee im Büro (und trinke gleich eine Tasse).

ca. 10.00 Uhr – Ich esse mein zweites Frühstück – Ein Chiapudding (über Nacht eingeweicht mit Cashewmilch und Naturjoghurt) – Rezept von „goop„, morgens mit Haferflocken und Himbeeren aufgepeppt. Alternativ esse ich auch manchmal eine zweite Scheibe Brot mit Paprika-Chili-Aufstrich, mit Hähnchenbrust und Käse.

12.30 Uhr – Mittagessen -Entweder etwas Leckeres (Gekochtes) von zu Hause mitgebracht oder nach einem Abstecher zum REWE etwas geholt. Ich esse meistens einen Salat aus der Salatbar oder Reis mit Hähnchenstreifen. Manchmal gehen wir mit den Kollegen auch zum Asia Restaurant um die Ecke. Dann esse ich einen kleinen Teller mit Reis, Gemüse und Hähnchen.

14.30 Uhr – Kleiner Hunger – Ich esse nachmittags einen kleinen Snack (eine handvoll Mandeln, Studentenfuttermischung oder einen Schoko-Keks). Mandeln habe ich immer in meiner Schreibtischschublade. Sie liefern Energie und sättigen sehr gut.

Zwischendurch trinke ich meinen Kräutertee von morgens.

15.00 Uhr – Eine Tasse Kaffee im Büro (frisch gebrüht), mit Milch und Zucker.

17.00 Uhr – Fitnesscenter – 25 Minuten Crosstrainer, 25 Minuten Hantel- und Fitnesstraining, 15-20 Minuten Powerplate. Zwischen dem Training ein halber Proteinriegel und 0,75 l Zitronenwasser.

19.00 Uhr – Abendessen. Sehr oft Spinatsalat mit Tomaten, Avocado und Parmesankäse. Sehr oft auch Quinoa mit gedünstetem Gemüse und Sojasauce. Wenn es schnell gehen muss, auch eine Scheibe Vollkornbrot mit Miree Paprika-Chili-Aufstrich, mit Hähnchenbrust und dazu grüne Pepperonis. (Ich bin leider pepperonisüchtig.) Wenn wir abends etwas kochen, dann meistens ein leichtes Wok-Gericht. Es geht schnell und ist gut bekömmlich.

Ich liebe Salat mit Spinat, Avocados, Tomaten und Hähnchenbrust mit Teriyakisauce.

Im Laufe des Abends trinke ich nur stilles Mineralwasser, weil es mir am besten schmeckt.

20.30 Uhr – Wenn ich snacke (1-2 mal pro Woche), dann Nacho Cheese Chips. Jedoch immer nur eine kleine Portion.

Zwischen 22.30 – 23.00 Uhr gehe ich meistens ins Bett.

Mein Ergebnis:

Insgesamt o.k. würde ich sagen. Ich esse zu wenig frisches Obst und vielleicht an manchen Tagen zu viel Brot (Kohlenhydrate). Das Snacken mit Chips ist natürlich sehr ungesund und die Transfette  erhöhen bei dauerhaftem Konsum das Herzinfarktrisiko. Transfette sind künstlich gehärtete Fette und beeinflussen unsere Blutwerte immens und sie erzeugen schon bei geringen Mengen hohe Cholesterinwerte. Sie lagern sich in den Gefäßen ab und fördern die Gefäßverkalkung. Außerdem sind Chips wahre Kalorienbomben.

Böse Transfette sind enthalten in: Kuchen, Croissants, Blätterteig, Donuts, Ofenpommes, Burger, Tütensuppen, Panaden an Hähnchenteilen (Chicken McNuggets), Cracker, Müsliriegel, Popcorn, Chips.

Meine Empfehlung – Regelmässig ein Essprotokoll führen:

Die eigene Protokollierung des Ess-und Trinkverhaltens (z.B. über 7 Tage) schafft ein wirklich gutes und erstes Bewusstsein für das eigene Ernährungsverhalten und ist daher wichtig, um sich ein Bild von seiner eigener Ernährungsweise zu verschaffen – und vielleicht eine Ernährungsumstellung anzustreben.

Neben regelmässiger Bewegung, ist für die Verbesserung der eigenen Fitness und Gesundheit, die Ernährung ein weiterer wichtiger Faktor. Eine gesunde Ernährung ist viel mehr, als irgendwelche (nichtsbringenden) Diäten durchzuführen und auf Genuss-Lebensmittel zu verzichten. Ich sage, wir sollten uns einmal bewusst machen, was wir genau jeden Tag essen und wieviel davon. Hin und wieder mal ein Stück Kuchen oder eine kleine Süßigkeit bringen uns nicht sofort um oder machen uns dick. Sie sollten nur nicht als Hauptnahrungsmittel auf unserem täglichen Speiseplan stehen. Wenn wir uns zu sehr geiseln bringt das nur Frust und die Folge sind Fressorigien und Heißhungerattacken.

Wenn euch selbst das Wissen dazu fehlt, dann nehmt Hilfe von Ernährungsberatern an oder informiert euch mit Ernährungsratgebern. Es ist aus meiner Sicht sehr wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und zu schauen, was einem gut tut.


Wie sieht euer Ernährungsprotokoll aus? Verratet ihr mir ganz ehrlich auch eure Sünden? Schreibt mir gerne von eurem Ernährungsverhalten, ich finde das ziemlich spannend. Und keine Angst, hier wird niemand verurteilt….

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