Glück
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Das Gesetz der Anziehung und wie man lernt Glück zu finden…

Heute möchte ich euch ein paar meiner Glücksgeheimnisse anvertrauen. Seit vielen (wirklich vielen!) Jahren forsche ich zum Thema Glück und habe dazu viele (wirklich viele!) Bücher und Artikel dazu gelesen. Aber wie ihr euch sicher denken könnt, nützen alle Weisheiten, alle Theorien und alle Anleitungen nichts, wenn man nicht bei sich selbst anfängt verschiedene Experimente und Anleitungen auszuprobieren oder in die Tat umzusetzen.

Wie ich zu meiner Glücksforschung kam:

Vermutlich begann ich das Leben von einer anderen Seite zu betrachten, als ich mit 20 Jahren meine liebe Schwester an Krebs verlor. Die Trauer und der Schmerz haben mich viele Jahre lang begleitet, aber ich merkte auch, in jeder Dunkelheit kann auch etwas sehr Schönes und Wertvolles entstehen. Sehr schnell begriff ich, was Vergänglichkeit im Leben bedeutet. Meine liebe Schwester riet mir bereits sehr früh, das Leben ist wertvoll und ich soll es nicht und niemals verschwenden. Sie sagte mir auch, ich sollte das Leben genießen und glücklich sein.

Das alles hat mich geprägt und der Schicksalsschlag hat mein Leben verändert. Danach änderte ich wichtige Dinge in meinem Leben. Bildung wurde z. B. ein großes Thema, und ich wollte unbedingt noch studieren, obwohl ich eine gutbezahlte Stelle bei den Streitkräften hatte. Beziehungen brach ich ab, weil sie mir nicht guttaten. Verliebte mich wieder neu und wieder ab.  Ich wollte die Welt sehen und erfahren, und nicht mit 25 heiraten und Kinder kriegen. Ich wollte das Leben intensiv leben, das war mein Hauptziel. Mein Körper wurde wichtiger und ich passte besser auf mich auf. Ich wanderte nach Australien aus, kam wieder zurück und begann nach Tiefschlägen wieder ganz von vorne. Höhen und Tiefen. Glück und Leid.

Ich begann viel zu Lesen, vor allem spirituelle Ratgeber, Lebensratgeber, Glücksthemen oder Bücher über Achtsamkeit, über positives Denken, Ratgeber, wie man sein Leben selbst kreieren kann (alle Seth Bücher), viiiiele Selbstfindungsbücher, Meditationstechniken, Lehren über Buddhismus, usw. usw. usw.

Ich kann sagen, ich habe mein Glück gefunden. Auch stürmische Zeiten können mir nicht mehr viel anhaben.

Stand heute:

Die wichtigste Erkenntnis, die ich bei meinen Forschungen erlangt habe, ist die Wichtigkeit der inneren Einstellung. Damit meine ich zum einen, die vielen Selbstgespräche und Gedanken, die wir den lieben langen Tag mit uns führen, und zum zweiten die Energie, die wir aussenden. Denn es ist ganz einfach, wenn wir positiv gestimmt sind, dann ziehen wir auch Positives in unser Leben. Ziel ist immer, einen hohen Energielevel zu erreichen – denn das, woran wir glauben spiegelt unsere Realität!

Die Erkenntnis, dass wir uns unsere Realität selber erschaffen, ist für mich mittlerweile die allerwichtigste Lehre, und danach lebe ich. Wer sich mit diesem Thema näher beschäftigen möchte, dem rate ich zu den „Hicks“ Büchern. Esther Hicks – Ein neuer Anfang – Das Handbuch zum Erschaffen deiner Wirklichkeit.

Das Leben, die Welt und die Natur genießen…wichtiger als alle materiellen Dinge dieser Welt.

Eine besonders kleine, aber wirklich effektive Übung, um einen guten Tag – ein gutes Vorhaben – einen besonderen Zeitabschnitt zu erschaffen ist folgende:

Wir können unseren Tag in Zeitabschnitte einteilen, sowohl in kleine als auch große Abschnitte. Denn wir lassen nicht den Zufall über unseren Tag entscheiden, sondern wir entscheiden selbst, wie unser Tag oder unser Vorhaben wird. Beispiele: Die Fahrt zur Arbeit (ein kleiner Zeitabschnitt), die Geburtstagsfeier heute (ein großer Zeitabschnitt) usw. Wenn wir morgens aufwachen, können wir zu uns selbst sagen: „Ich erwarte (oder ich beabsichtige) von meinem nächsten Zeitabschnitt, dass es heute ein wundervoller Arbeitstag wird, mit vielen netten Gesprächen, mit viel Lebensfreude, guter Produktivität und viel Vitalität. So sei es! Danke!“

Affirmationen:

Affirmationen sind zusätzlich gute Helfer, um einen grauen Tag in einen schönen Tag zu verwandeln. Meine liebste und effektivste Affirmation ist: „ Ich liebe das Leben, und das Leben liebt mich.“  Diese Affirmation ist von Louise L. Hay und ich benutze sie bestimmt schon mehr als zwanzig Jahre. Mal ein paar Jahre nicht, dann wieder dauerhaft, je nachdem, was ich gerade brauche. Die Affirmation hat unwahrscheinlich viel Kraft und nachdem ich sie angewandt habe lösen sich sofort verkrampfte Muster und trübe Gedanken.

Probiert es einfach aus. Wir selbst sind die Schöpfer unserer Welt.

Scott Binder (ehemaliger Krebspatient) sagte in einem Interview folgendes:

„Manchmal kann auch aus der tiefsten Dunkelheit Schönheit entstehen. An diesen Orten können wir reine, pure Liebe finden. Oft entpuppen sich gerade die Zeiten im Leben, die auf den ersten Blick wie eine Katastrophe aussehen, hinterher als ein Geschenk. Der Krebs hat mein Leben gerettet, denn er hat mir gezeigt, was mir wirklich wichtig ist. Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, dann erkenne ich, dass es auf meiner Reise um mehr als nur mein Leben ging. Es ging um die Bedeutung des Lebens an sich und das gilt für jeden von uns.“

Deshalb ist es so wichtig, das zu tun, was wir lieben und zu sein, wer wir wirklich sind. Wir sollten uns nur mit den Menschen umgeben, die uns verstehen und so akzeptieren, wie wir sind. Das Leben ist zu kurz, um es mit Dingen oder Personen zu verschwenden, die unsere Seele nicht erfüllen.“

Welche Erkenntnisse habt ihr in eurem Leben zum Thema „glücklichsein“ erlangt? Welche Glücksrezepte nutzt ihr für euch? Erzählt mir davon, ich bin gespannt auf eure Kommentare….

Hanuki ♥

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