Lifestyle and more, Mode
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Rettet die Ente

Wir legen alle mittlerweile mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Immer mehr Menschen leben vegan oder vegetarisch, viele sind extrem gesundheitsbewusst und trinken grüne Smoothies, Fairtrade Kaffee, sie ernähren sich ausschließlich von Bioprodukten und kaufen pädagogisch wertvolles Holzspielzeug. Wir fahren wieder mehr Fahrrad und sehnen uns nach Elektroautos, mit mehr als 250 Kilometer Reichweite (ja, außer Tesla). Aber bei Kleidung werfen wir anscheinend alle guten Prinzipien über Bord.

Wir alle tragen Kleidung, die unter extremen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde (z.B. Arbeiterinnen in Entwicklungsländern, die für ein paar Cent, 16 Stunden am Tag ohne Pause, arbeiten). Sehr viele tragen schicke Daunenjacken, coole Strickmützen und Kapuzenjacken mit Echtfell (Billigpelz kommt meistens aus China, wo es keinen Tierschutz gibt). Sogar kleine Kinder tragen mittlerweile Winterjacken mit Echtpelzkragen. Was mich aber immer mehr wundert, dass sich über die Herstellung von Kleidung kaum einer Gedanken macht. Besonders Daunenjacken sind dieses Jahr der absolute Trend und an jedem Zweiten zu sehen. Wie die Daunen jedoch in die Jacke kommen, darüber machen sich anscheinend nur wenige von uns Gedanken.

Hier die grausame Wahrheit:

„Das Rupfen der Federn bedeutet für die Gänse entsetzliche Schmerzen und Stress. Sie winden sich hin und her, wenn ihnen ein Rupfer vier- bis fünfmal in ihrem Leben 140 Gramm ihrer Federn ausrupft. Ein geübter Gänserupfer kann 100 Gänse pro Tag rupfen. Nach dem letzten Rupfvorgang bleiben ihnen nur fünf Wochen, in denen ihnen die Federn nachwachsen, dann werden sie durch eine Maschine geschickt, die ihnen die längsten Federn ausrupft. Von da aus geht es ab ins Schlachthaus“.

Quelle: http://www.peta.de/auf-daunen-verzichten

Welche fairen Alternativen gibt es?

Ich habe mich also auf die Suche nach Alternativen gemacht – nach einer wirklich warmen Übergangs-/Winterjacke ohne Daunen oder Pelz. Und ich habe etwas Großartiges gefunden: Save the Duck (Beschütze die Ente). Das ist der Slogan von dem Mailänder Modelabel, die Animal-Free-Outdoorjacken (und andere Bekleidungsstücke) für Damen und Herren herstellen. Die Modemarke greift auf das handwerkliche Know-how einer mehr als 100-jährigen Firmengeschichte zurück.  Die Jacken sind superleicht, trendig geschnitten  und werden mit modernsten Funktionsfasern hergestellt.

Ich habe mir im Oktober eine Übergangsjacke von Save the duck gekauft und dafür musste weder Gans noch Ente Federn lassen. Die Jacke hat mich mit einer tollen Passform und der ultraleichten und wärmenden Füllung (PLUMTECH-Technologie) total überzeugt. Die Jacken sind noch in vielen weiteren Farben erhältlich, mit Klick hier kommt ihr direkt zum Shop.

Hier ist meine kuschelige Save the duck Jacke im Mittelpunkt.

Ihr seht, es ist gar nicht so schwer, auf bestimmte Dinge zu verzichten und dabei trotzdem stylish und gut angezogen auszusehen.

Ich möchte mit meinem Beitrag einfach alle noch mal dazu anregen, manche Dinge, die wir als selbstverständlich ansehen, genauer zu hinterfragen und bewusster Kaufentscheidungen zu treffen.

Wer viel Wert legt auf innovative und nachhaltige Mode, kann hier fündig werden:

Hoodlamb (z.B. Parka aus Hanf und Biobaumwolle)

bleed (z.B. vegane Lederjacken aus Kork)

Vegane T-Shirts oder Jeans zu finden, die im besten Fall noch fair produziert sind, geht meist noch irgendwie, aber wie sieht es mit den Basics für drunter aus? Bei den Wienern von Muso Kuroni gibt es so ziemlich alles von Unterwäsche und Socken über Kosmetik bis zum passenden Lesestoff. muso-koroni.com

Wer insgesamt Wert legt auf faire Produkte, die auch fair hergestellt wurden, ist hier bei Dear goods genau richtig.

Viel Spaß beim „fairen“ Stöbern. Ich freue mich über eure Rückmeldungen.

 

 

1 Kommentare

  1. Und wenn man beim Weihnachtsessen auch noch auf Ente verzichtet, passt die Jacke auch im kommenden Jahr weiterhin.
    Win – Win

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