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10.000 Schritte

Wir bewegen uns immer weniger. In einer Zeit, in der wir kaum mehr gezwungen sind, für Lebensmittel weite Strecken zu gehen, kommen wir Durchschnittsmenschen gerade mal auf 1000 – 4000 Schritte pro Tag. Computerarbeitsplätze, Fernseher und Motorisierung haben uns zu richtigen Bewegungsmuffeln gemacht. Viele leiden schon bereits in jungen Jahren unter Gewichtsproblemen oder Rückenschmerzen. Dabei wissen wir doch alle, dass körperliche Aktivität für unsere Gesundheit sehr wichtig ist. Das wird uns zumindest immer wieder durch Ärzte und Medien gesagt. Die Wahrheit ist aber, wir sind (fast) alle Gewohnheitsmenschen und vermeiden gerne unnötige Anstrengung. Leider bin ich auch kein großes Vorbild und kann hier nicht mit sportlichen Höchstleistungen prahlen. Wie kommen wir nun aus dieser Spirale wieder heraus??

Um körperlich aktiver zu werden, müssen wir uns nicht unbedingt im Fitnessstudio abquälen oder uns im Tennisverein anmelden. Gehen, das natürlichste Fortbewegungsmittel der Menschheit, tut es auch. Das Schöne daran ist, man kann es ganz einfach und kostenlos in den Alltag integrieren.

Das Projekt „10.000 Schritte im Land der Ideen“ wurde im Juli 2008 von der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP) ins Leben gerufen, um möglichst viele Menschen zu mehr Bewegung im Alltag zu ermuntern. Ein tolles Projekt, wie ich finde. Hier könnt ihr mehr erfahren….

Warum ist nun Bewegung so wichtig für uns?

Körperliche Aktivität, bedeutet vor allem Gesundheit und Wohlbefinden. Unsere Sesshaftigkeit beeinflusst nicht nur unseren Fettstoffwechsel nachteilig, auch unsere Gesundheit und unser Immunsystem leiden darunter. Krankheiten, insbesondere Zivilisationskrankheiten (Diabetes, Rückenprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas u.v.a.) sind Auswirkungen von Bewegungsmangel. Mein Frauenarzt, Dr. D. erklärte mir beim letzten Vorsorgetermin, dass Bewegungsmangel das „neue Rauchen“ sei. Es sei mittlerweile genauso gefährlich zu sitzen, wie zu rauchen! Das hat mich schon ein wenig beunruhigt. Denn ich bin auch nicht gerade die ambitionierte Langstreckenläuferin. Zwar gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, aber ich fahre auch gerne mit dem Bus und nehme im Büro den Fahrstuhl. Ein weiterer „unschöner Faktor“, der von zu viel Sitzen verursacht wird, ist ein dicker Bauch! Und das wollen wir nun wirklich nicht!!!

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Aber wie schafft man es, täglich 10.000 Schritte zu gehen??

10.000 Schritte ergeben zusammengerechnet 5 – 8 Kilometer! Das ist viel, sehr viel.

Hier meine Tipps:

  • Auf Rolltreppe und Fahrstuhl verzichten – zu Fuß gehen.
  • Das Auto nicht direkt vor der Haustür parken (mein Auto steht aus Parkplatzgründen 700 Meter von zu Hause entfernt).
  • Während der Arbeit, die Kollegin im anderen Stockwerk persönlich fragen und nicht zum Hörer greifen.
  • Sonntags, montags, dienstags…usw. spazieren gehen.
  • Ein paar Bus-/U-Bahn/-S-Bahn-Haltestellen früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen.
  • Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren (30 Minuten Fahrradfahren = 3.000 Schritte).
  • In der Mittagspause eine Runde um den Block laufen, anstelle am PC zu surfen.
  • Zu Fuß zum Einkaufen gehen.
  • Im Fitnessstudio auf dem Laufband mindestens 2 Kilometer laufen oder gehen.

Wem es schwerfällt, sich zu motivieren, kann mit einem Schrittzähler oder einem Aktivitätstracker (z.B. Fitbit One, Jawbone Up2, Garmin Vivofit 2) die Anzahl seiner Schritte kontrollieren. Die Geräte geben in der Regel auch an, wie viele Kilometer man gelaufen ist. Günstigere Alternative zum Aktivitätstracker sind Smartphone-Apps, die den Beschleunigungssensor deines Smartphones verwenden.

Meine Meinung ist, einfach täglich wieder mehr bewegen. Ich habe angefangen, die täglichen 1,5 Kilometer Arbeitsweg zu Fuß zu gehen. Und ich muss zugeben, es ist ein wirklich tolles Gefühl frisch und vital im Büro anzukommen. Wenn ich hohe Schuhe fürs Büro tragen möchte, dann ziehe ich zuerst meine Laufschuhe an und wechsele sie später gegen meine High Heels aus.

Also gib dir auch einen Ruck, leg dir einen „Slaventreiber“ (siehe oben) zu, wenn dir das hilft, und lass dich überraschen, wie viele Schritte zu heute schon absolviert hast.

Frage der Woche: Wieviele Schritte schaffst du am Tag? Verwendest du schon einen Aktivitätstracker? Welche Strategien verhelfen dir im Alltag ganz beiläufig zu mehr Bewegung?? Schreib mir doch einen Kommentar.

Also, packen wir es an.

Los geht’s…..

 

 

 

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