Anti-Aging
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Projekt gesund leben – grüne Smoothies

Ihr Lieben, vielleicht habt ihr meinen letzten Beitrag über graue Haare gelesen. Darin empfehle ich grüne Power-Smoothies, um einen wichtigen Beitrag für unsere Gesundheit zu leisten, aber auch, um altersbedingte Degenerationsprozesse zu verlangsamen. Mein Lieblingsrezept kommt mindestens 3-4 mal die Woche zum Einsatz und ich kann nur empfehlen es mal auszuprobieren.

Hier das Lieblingsrezept von meinem grünen Powersmoothie:

2 handvoll Babyspinat

1 handvoll Möhrengrün

½ Banane

1 Kiwi

1 Orange

1 kleines Stück Ingwer

1 Teelöffel Leinöl oder Weizenkeimöl

(optional  – 1 Teelöffel Weizengras- oder Gerstengraspulver)

50 ml Wasser (stilles Mineralwasser)

Die Spinatblätter und das Möhrengrün gut waschen, Orange, Kiwi und Banane schälen und grob zerkleinern. Ingwer schälen und sehr fein schneiden oder reiben. Alle Zutaten zusammen im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren. Schmeckt sehr grün, aber auch frisch und köstlich.

Warum Leinöl und Weizenkeimöl??

Besonders wichtig sind die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren wie Leinöl, das zusammen mit dem Weizenkeimöl einen guten Zellschutz bietet. „Unser Körper besteht aus Milliarden von Zellen – die Zellwand als Schutzschild aus Phospholipiden, also Fetten. Durch die Öle wird die Zelle gestärkt und der Fettstoffwechsel reguliert.“ (Dr. Anne Fleck – aus dem Buch „Clean Eating“)

Greensmoothie1

Auf den Tipp mit den Ölen, bin ich durch Zufall gekommen, als im NDR Fernsehen die Ernährungsmedizinerin und Rheumatologin (Fachärztin Dr. Anne Fleck) über besondere Ernährungstipps für Rheumakranke berichtete. „Und sie erklärt, warum sie solch einen Terz ums Öl macht. Omega -3-Fettsäuren, wie sie in Hering, Lachs, Makrele, Lein- und Weizenkeimöl vorkommen, plus entzündungshemmende Lebensmittel, etwa viel grünes Gemüse, hemmen entzündliche Prozesse im Körper. Eine solche Ernährung ist für Rheuma-Patienten optimal. Sie kann, zusammen mit der richtigen fachärztlichen Therapie, die Krankheit positiv beeinflussen, sogar stoppen.“ Hier könnt ihr noch mal nachlesen….

Hilfe, warum ausgerechnet grüne Smoothies???

Gerade bei Gemüse ist es so, dass die unliebsamen grünen Blätter am gesündesten sind. Was wir beim Gemüseputzen immer gleich in den Mülleimer werfen, ist eigentlich inhaltlich das Wertvollste. Gerade Kohlrabiblätter, Möhrenblätter, oder Brokkoli-Blätter enthalten sehr viel Chlorophyll und wertvolle Nährstoffe und Vitamine. Zum Beispiel Brokkoli-Blätter schmecken wie eine mildere Version von Kohl und sind vollgepackt mit wertvollen Nährstoffen: Vitamin A und C, Eisen, Kalium und Calcium (2 mal so viel wie Kohl). Nur zwei Blätter decken bereits 30% des Tagesbedarfs.

Dr. Anne Fleck sagt: „Aus Obst und grünem Gemüse lassen sich mit dem Mixer gut Smoothies herstellen. Die sind derzeit als „Detox-Drinks“ ohnehin der letzte Schrei, bieten aber die richtige Mischung aus pflanzlichen Mineralstoffen und Antioxidantien, die antientzündlich wirken. Auch Stängel und Blätter, die in der Küche weggeworfen werden – Möhrenkraut, Kohlrabilaub – oder Kräuter aus dem Garten wie Löwenzahn, Brunnenkresse eignen sich gut. Und die Avocadofrucht wegen ihrer guten Fette.“

Greensmoothie

 

Fazit:

Ich trinke die grünen Smoothies aber nicht, weil ich krank bin oder vielleicht unter Rheuma leide. Ich vertrete die Meinung, dass wir in der heutigen Zeit nicht mehr genügend Nährstoffe durch „normales“ Essen zu uns nehmen. Und je älter wir werden, desto mehr Nährstoffe für die Zellregeneration benötigen wir. Dies spiegelt sich dann an unserer Haut, Haaren und Gesundheit wieder, aber auch an unserem Wohlbefinden. Ich habe festgestellt, dass sich mein Hautbild mit den grünen Smoothies sehr verbessert hat und meine Haare auch fester und dicker wurden. Insgesamt fühle ich mich damit fit und wohl. Und langfristig geht es immer um präventive Strategien, um ein „gesundes Älterwerden“ zu ermöglichen. Ich glaube ganz fest daran, dass man viele altersbedingte Krankheiten mit einer gezielten und gesunden Ernährung vermeiden kann.

Also, guten Appetit und bleibt gesund!

Obststand auf Sardinien

Obststand auf Sardinien

 

 

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