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Waldliebe – Teil 2

Schon als kleines Mädchen genoss ich es, wenn ich mit meinen Eltern durch den Wald spazierte. Zwischendurch konnte ich auch mal abhauen und durch das Dickicht stromern. Das tat richtig gut! Seit jenen Tagen zählen Wälder für mich zu meinen absoluten Lieblingsorten, um abzuschalten oder frische Energie zu tanken. Kaum spüre ich das grüne Baumdickicht um mich herum, habe ich das Gefühl, in ein wohltuendes Energiefeld einzutauchen. Ich kann dann wieder richtig durchatmen und fühle mich geerdet.

Nicht nur mir: Der Wald tut uns allen gut! Und wie! Neue Forschungsergebnisse zeigen es nun Schwarz auf Weiß: Waldluft enthält Substanzen, die das Immunsystem stärken, vor Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und antidepressiv wirken.

Denn gewisse Bestandteile der Waldluft, die als Terpene bezeichnet werden, aktivieren bei uns Menschen natürliche Killerzellen zu einer Leistungssteigerung von mehr als fünfzig Prozent. „Diese erhöhte Leistung hält noch ca. dreißig Tage danach an“, erklärt der Grazer Biologe Clemens G. Arvay in seinem Buch „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“.

In Japan gilt „Waldbaden“ bereits als eine anerkannte Methode zur Vorbeugung von vielen Krankheiten. Waldspaziergänge senken nachweislich Blutdruck und die Herzfrequenz. Zudem sinkt der Adrenalin-Spiegel und damit der Stresspegel. Forscher gehen mittlerweile davon aus, dass Pflanzen gewisse Stoffe bilden, um sich vor Krankheitserregern und Schädlingen zu schützen. In dem wir uns im Wald aufhalten, atmen wir diese Stoffe ein und unser Immunsystem profitiert von diesen wirkungsvollen Duftstoffen.

Auch schon unsere Ur-Ur-Vorfahren wußten, dass die Natur heilt. Die Heilkräfte der Natur hat z.B. Hildegard von Bingen vor mehr als 838 Jahren in ihren Büchern beschrieben. Diese alten Forschungsergebnisse gelangen mittlerweile wieder in den Fokus der aktuellen Forschung.

Ich brauche keine wissenschaftlichen Forschungsergebnisse, um die wohltuende Energie des Waldes und der Natur bestätigt zu bekommen. In Zeiten, wo wir ständig am Smartphone, am Computer, vor der Glotze abhängen, ist es wichtig sich wieder zu den wirklich wichtigen Orten des Lebens zu besinnen. Besonders Kinder leben im Wald auf. Kinder brauchen kein besonderes Entertainment, der Wald bietet alles.

Im Wald braucht man auch kein Make-Up – die Haut kann einfach mal durchatmen.

Also taucht doch mal wieder ein, in die grüne Energiewelt unserer Wälder (und dort braucht ihr auch kein Make-Up und kein Smartphone).

 

1 Kommentare

  1. Wälder sind sehr wichtig für uns! Ich habe hier den Odenwald vor der Tür und wenn es mir nicht gut geht, dann tanke ich hier frische Energie.
    LG
    Sabienes

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