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Was nimmst Du Dir vor? Vorsätze fürs neue Jahr 2018

Der Jahreswechsel ist in fast allen Kulturen ein besonderes Datum. Ob in Japan oder Europa, überall ist der Jahresbeginn ein wichtiger Einschnitt, denn er symbolisiert einen Abschluss und einen Neubeginn. Viele Menschen nehmen daher dieses besondere Datum, um sich über die eigenen Unzulänglichkeiten Gedanken zu machen und überlegen, welche guten Vorsätze sie sich fürs neue Jahr 2018 vornehmen möchten – mich eingeschlossen.

Wir wünschen uns mit geradezu magischer Vorstellungskraft, ein paar Pfunde loszuwerden, mit dem Rauchen aufzuhören, Vegetarierin zu werden oder eine Reise nach Indien in ein Ashram zu unternehmen. Doch die Umsetzung der guten Absichten lässt sich leider (wie wir alle wissen) nicht so leicht realisieren.

Warum klappt es eigentlich so selten?

Wir nehmen uns häufig „vernunftgesteuerte“ Vorsätze vor, z. B. mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben. Oder wir nehmen uns zu viele gute Vorsätze auf einmal vor und überfordern uns damit. Neue Angewohnheiten benötigen mindestens 3-6 Wochen bis sie sich bei uns gefestigt haben und einen festen Bestandteil in unserem Leben bilden.

Vorsätze wie: Steuererklärung 2015 erledigen, Zahnarztbesuch oder die Ablage im Arbeitszimmer zu erledigen sind keine guten Vorsätze, weil sie von der Vernunft diktiert werden. Diese Aufgaben gehören auf eine persönliche To-Do-Liste und sollten einfach im Jahreskalender notiert werden.

Wie klappt es am besten?

Am besten funktioniert es mit den guten Vorsätzen, wenn die Entscheidung aus einer Emotion heraus entstammt und nicht aufgrund rationaler Überlegungen. Wenn wir unseren Wunsch in unserem tiefsten Inneren spüren und der Wille stark in uns verankert ist, haben wir gute Chancen auf eine erfolgreiche Umsetzung.

Die Verwirklichung gelingt am besten, wenn wir unsere Ziele konkretisiert aufschreiben.  Ein Beispiel: Ab sofort  gehe ich jeden Arbeitstag eine halbe Stunde früher nach Hause. Nur an einem Tag bleibe ich länger im Büro, aber nie später als 18.00 Uhr.  Oder: Ich verzichte an drei Tagen in der Woche auf fleischhaltige Lebensmittel. Oder: Montags und donnerstags gehe ich von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr zum Sport. Es ist außerdem besser, sich nur 1 oder 2 Wünsche vorzunehmen und diese dann mit Enthusiasmus zu planen.

Hier die Klassiker der guten Vorsätze:

  • Mehr Zeit mit der Familie – Freunde – Freundin – Freund – Mann – Hund – verbringen.
  • Job wechseln
  • Ferne Länder bereisen
  • Neue Hobbys suchen
  • Gewicht reduzieren
  • Gesündere Ernährung
  • Weniger Zucker – Kohlenhydrate – Fleisch – Fett – Kaffee usw.
  • Weniger Fernsehen – Computer – Smartphone usw.
  • Mehr Wasser trinken
  • Top Klassiker: Mit dem Rauchen aufhören.

Gesunde Ernährung mit viel Gemüse schmeckt sowieso besser als Fastfood!

Ich empfehle daher, grundsätzliche Veränderungen im Leben Schritt für Schritt umzusetzen. Wenn wir einen kleinen Schritt nach dem anderen machen, erhalten wir kleine positive Bestätigungen und dadurch gelingen uns die nachfolgenden Schritte wie von selbst. Das bestärkt uns zunehmend, unser Ziel bis zur Erreichung zu verfolgen. Also: los gehts!

Hier meine persönliche Liste mit guten Vorsätzen für das Jahr 2018:

  • Weniger Fleisch essen! Weniger und dafür bessere Qualität kaufen, kann meiner Meinung nach schon sehr viel bewirken. Schon alleine, wenn ich an 3 Tagen in der Woche auf Fleisch verzichte, sorgt dies für weniger Tierleid und ich leiste nebenbei noch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz – und gesünder ist es für mich ebenfalls.
  • Keine billige Wegwerfmode mehr kaufen! Bis April lebe ich sowieso noch enthaltsam, aber danach werde ich sicher wieder Mode konsumieren. Meine bisherige Enthaltsamkeit hat aber dazu geführt, mein Kaufverhalten grundlegend zu überdenken. Mode zu Billigpreisen kann nicht fair sein. Sie wird auf Kosten der Ärmsten der Armen hergestellt. Zukünftig werde ich auf Qualität und Herkunft (z.B. Jacken von „Save the Duck“) achten.
  • Codes checken! – Bereits heute habe ich die App „Codecheck“ auf meinem Smartphone installiert. Somit habe ich zukünftig beim Einkauf von Kosmetik und Lebensmittel eine wirksame Methode, um fragwürdige Inhaltsstoffe zu prüfen. Kosmetikprodukte mit bedenklichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Parabene & Co. werden mit dem Codecheck angezeigt.

Ein Top für 4,95 Euro oder eine Jeans für 19,95 Euro können nicht fair hergestellt sein!

Mein Fazit: Wir sollten alle nicht zu streng mit uns sein. Rückfälle sind menschlich! Wenn ihr eure beiden Sporttermine nächste Woche nicht schafft, müsst ihr in der darauffolgenden Woche nicht 4-mal hingehen. Freut euch einfach, wenn ihr es wieder schafft, zu der 2-mal-pro-Woche-Routine zurückzukehren. Hauptsache ihr habt angefangen.

Ich wünsche euch allen (und mir selbst) ganz viel Kraft und Erfolg für die Umsetzung eurer guten Vorsätze. Ihr schafft das! Welche guten Vorsätze habt ihr für 2018 geplant? Ich bin schon gespannt….

4 Kommentare

  1. Ich bin ja der Überzeugung, dass Neujahrsvorsätze mehr oder weniger sinnlos sind. Wenn die Feiertage vorüber sind und man wieder in seinem Alltagstrott steckt, schleichen sich schlechte Gewohnheiten ganz schnell wieder ein.
    Dennoch nehme ich mir jedes Jahr etwas vorher. Aber nicht an Neujahr, sondern mein D-Day ist der 15. Januar. (Huch, der ist ja schon bald!)
    Mögen dir alle deine guten Vorsätze gelingen!
    LG
    Sabienes

    • Hanuki sagt

      Hallo Sabienes,
      vielen Dank 🙂 Ich glaube, mir geht es so wie vielen von uns. An Neujahr überdenke ich immer meine Gewohnheiten, die ich vielleicht ändern möchte, und meine Ziele, die ich gerne erreichen möchte. Manchmal gelingt mir die Umsetzung, und manchmal auch nicht. Das ist dann aber auch o.k. Hauptsache man macht sich mal Gedanken darüber.

      Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr und das wichtigste: Gesundheit!

      LG
      Christine / Hanuki

  2. Das ist ja wirklich toll, wir haben die gleichen Vorsätze, ich habe mich sehr mit Minimalismus beschäftigt in letzter Zeit, weil das gesamte Konsumverhalten immer mehr zunimmt auf der Welt, es mich aber nicht mehr glücklich macht, ich habe einige Boxenabos gekündigt (wobei ich noch immer genug habe) und möchte mehr auf Plastik verzichten, da mich dieses Thema wirklich sehr beschäftigt, überhaupt Mikroplastik bewirkt so viel schlechtes. Kleidung kaufe ich schon viel weniger, seit meiner kleinen Tochter. Überhaupt eigentlich seit Isabella auf die Welt kam hat sich einiges verändert in meinem Leben! Liebe Grüße Babsi

    • Hanuki sagt

      Hallo Babsi, danke für deinen lieben Kommentar. Ich habe mir nun die App „Codecheck“ auf meinem Smartphone installiert. Damit kann ich Kosmetikprodukte und Lebensmittel im Geschäft auf schädliche Stoffe prüfen. Funktioniert ganz gut 🙂

      Liebe Grüße,
      Hanuki

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