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Möhren-Tagliatelle mit Ravioli und Pesto – oh ja, Baby!

Dieses Rezept darf ich euch nicht vorenthalten. Dabei hatte ich es mir so nebenbei als Inspirationsquelle für das Abendessen ausgedruckt. Ein paar Zutaten fehlten mir noch und andere hatte ich noch zu Hause. Also habe ich das ursprüngliche Rezept einfach mal wieder komplett umgewandelt und Neues dazu kreiert. Und es war ein Volltreffer – 10 Punkte!! Köstlich und fast zum Teller ablecken.

(Enthält mal wieder WERBUNG, wegen Markennennung usw.)

Aber ich möchte euch nun nicht mit einem ellenlangen Einführungstext langweilen, warum und wieso ich zu diesem Rezept kam, was mich dazu erwogen hat, und welche Gefühle ich beim Kochen hatte. Ich kenne es zu gut, man möchte auf einem Kochblog ein Rezept nachlesen und die Köchin schwafelt noch zwei Seiten lang über ihre Gefühlslage und was sie zum Kochen veranlasst hat. Nein, bei mir gehts um schnelle Fakten. Ich bin kein Freund von langem Rumgerede, besonders nicht, wenn es ums Essen geht.

Hier die Fakten, äh Zutaten:

4 große Möhren (am besten Bio)

1 Pkg Dinkel-Käse-Rucola-Ravioli (von Steinhaus)

5 mittelgroße Strauchtomaten

100 ml Gemüsebrühe (ich bevorzuge Lacroix Gemüse- und Hühnerbrühen)

50 g Pinienkerne

30 g gehackte Mandeln

eine große handvoll glatte Petersilie

einen halben Bund Basilikum

Saft einer halben Zitrone

1 Knoblauchzehe

4 EL Olivenöl

Salz, (Orangen)-Pfeffer, Chiliflocken

So wirds gemacht:

Zuerst das Pesto, weil es noch etwas kühlen muss. Es handelt sich hier um mein eigenentworfenes Lieblingsrezept und es kann auch hervorragend für andere Pastagerichte genutzt werden.

  • Ihr beginnt mit den Pinienkernen und den gehackten Mandeln. Diese werden in einer kleinen Pfanne geröstet, bis sie goldbraun sind. Nur 2/3 der Nüsse in einen Mixbecher geben, den Rest zur Seite stellen.

  • Basilikum und Petersilie (es sollte ungefähr 2/3 Basilikum sein und 1/3 Petersilie) waschen und von den harten Stängeln zupfen. In den Mixbecher geben.

  • Zitrone auspressen. Ca. 2 Eßl in den Mixbecher geben.

  • Knoblauchzehe halbieren und in der noch warmen Pfanne kurz in etwas Olivenöl anbraten (nur goldgelb). Danach die Knoblauchzehe zu den übrigen Zutaten in den Mixbecher geben.

  • Parmesankäse (ca. 3-4 Eßl) fein reiben und zu den Pesto-Zutaten geben.

  • 2- 3 EL Olivenöl (je nach Menge der anderen Zutaten) hinzugeben und alles mit einem Schneidstab zu einem feinen Pesto pürieren. Es sollte schön cremig sein. Das Pesto mit Salz, frischem Pfeffer und vielleicht noch etwas Zitronensaft würzen. Es sollte schön salzig und leicht säuerlich-frisch schmecken. Fertig! In den Kühlschrank stellen.

Weiter mit den anderen Zutaten:

Kleinen Topf mit kochendem Wasser aufstellen und die Dinkel-Ravioli nach Packungsvorschrift garen. Abschütten und im Topf warmhalten.

Jetzt die Möhren schälen, waschen und mit dem Sparschäler in lange, dünne Streifen schneiden (ca. 300 g). Eine große Pfanne mit dem restlichen Olivenöl erhitzen und die Möhrenstreifen darin bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten anbraten. Ich gebe noch die andere Hälfte der Knoblauchzehe hinzu, welche ich später wieder rausfische. Danach mit ca. 100 ml Gemüsebrühe ablöschen und bei kleiner Hitze schmoren lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Inzwischen die Tomaten waschen, vierteln und zu den Möhren geben. Kurz mitdünsten lassen. Fertig.

Anrichten:

Möhren-Tagliatelle mit Salz, Orangen-Pfeffer (ich liebe Orangenpfeffer!!), Chiliflocken und etwas Zitronensaft würzen.

Etwas Parmesan reiben.

Möhren-Tagliatelle auf die Teller geben, Ravioli dazu geben, mit den restlichen Pinienkernen belegen, frischen Parmesankäse über alles streuen und zum Schluß das Pesto aus dem Kühlschrank holen und großzügige Kleckse mit dem Löffel auf den Tellern verteilen.

Fertig. Ich kann euch versprechen, es war ein Geschmackserlebnis. Gar nicht „zuuu gesund“, wie es auf dem ersten Blick erscheint. Es dauert ca. 30-40 Minuten bis das Essen auf dem Tisch steht.

Guten Appetit, ich freue mich über euer Feedback!

Eure Hanuki

P.S. Das ursprüngliche Rezept, falls es euch interessiert, fand ich bei Eat Smarter – hier!

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