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Waldliebe – Teil 2

Schon als kleines Mädchen genoss ich es, wenn ich mit meinen Eltern durch den Wald spazierte. Zwischendurch konnte ich auch mal abhauen und durch das Dickicht stromern. Das tat richtig gut! Seit jenen Tagen zählen Wälder für mich zu meinen absoluten Lieblingsorten, um abzuschalten oder frische Energie zu tanken. Kaum spüre ich das grüne Baumdickicht um mich herum, habe ich das Gefühl, in ein wohltuendes Energiefeld einzutauchen. Ich kann dann wieder richtig durchatmen und fühle mich geerdet. Nicht nur mir: Der Wald tut uns allen gut! Und wie! Neue Forschungsergebnisse zeigen es nun Schwarz auf Weiß: Waldluft enthält Substanzen, die das Immunsystem stärken, vor Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und antidepressiv wirken. Denn gewisse Bestandteile der Waldluft, die als Terpene bezeichnet werden, aktivieren bei uns Menschen natürliche Killerzellen zu einer Leistungssteigerung von mehr als fünfzig Prozent. „Diese erhöhte Leistung hält noch ca. dreißig Tage danach an“, erklärt der Grazer Biologe Clemens G. Arvay in seinem Buch „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“. In Japan gilt „Waldbaden“ bereits als eine anerkannte Methode zur Vorbeugung von vielen …