Anti-Aging, Schönheit
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Die tägliche Pflegeroutine. Was braucht Frau wirklich?

Die Reihenfolge in der Beauty-Routine und beim Auftragen der Pflegeprodukte ist wirklich entscheidend. Als absolute Basisregel gilt: Zuerst kommt die tägliche Reinigung, dann (einmal in der Woche) ein Peeling. Danach folgt die Tiefenpflege (Toner), Anti-Aging Seren oder eine Augenpflege, anschließend kann eine Tages- oder Nachtpflege aufgetragen werden und erst dann, je nach Bedarf, eine Foundation. Hier die einzelnen Pflegeschritte im Einzelnen:

  1. Reinigung: Das Wichtigste zuerst, die Reinigung. Sowohl am Morgen, als auch am Abend, um Make-Up, Staub und Talgüberschuss aus den Poren zu entfernen Die Reinigung sollte dem jeweiligen Hauttyp angepasst werden. Bei trockener Haut ist eine milde Reinigung, z.B. eine milde Reinigungslotion oder Mizellenwasser am besten und bei fettiger Haut empfehle ich einen milden Reinigungsschaum. Ich verwende den Reinigungsschaum von Biodroga.
  2. Toner (Gesichtswasser): Diese Anwendung wurde von mir auch oft vernachlässigt, aber meine Kosmetikerin hat mich beim letzten Besuch von der Wichtigkeit überzeugt. Der Toner erfrischt die Haut und entfernt letzte Spuren von Verunreinigungen und schließt die Poren. Danach ist die Haut für die nächsten Schritte perfekt vorbereitet. Ich benutze ein Gesichtswasser von Sothys.
  3. Augenpflege: Ab 40 kamen bei mir die ersten Knitterfältchen um die Augen, was nicht weiter schlimm ist, führte aber auch nicht gerade zu Freudensprüngen. Eine gute Augenpflege ist meines Erachtens ab 35 sinnvoll. Das muss kein teures Produkt sein, eine Augencreme von DM (z.B. Sebamed Anti-Aging Augencreme Q 10, Nivea Cellular Anti-Age Augenpflege haben u.a. bei Stiftung Warentest mit „gut“ abgeschnitten) hilft bereits bei den ersten Fältchen. Der Unterschied zwischen einer Augencreme und einer normalen Pflegecreme ist übrigens gar nicht so groß. Augencremes sind in der Regel lediglich weniger ölhaltig und enthalten nicht so viele spreitende Substanzen. So soll vermieden werden, dass die Creme ins Auge wandert.
  4.  Serum: Seren sind sogenannte „Beautybooster“, die gezielt hochkonzentrierte Wirkstoffe in die Haut einschleusen. Seren enthalten bis zu dreimal so viele Wirkstoffe wie eine Creme. Ein Serum empfiehlt sich immer dann, wenn die Haut gereizt reagiert, müde und fahl wirkt, wenn sie rauer wird und andere Anzeichen zunehmender Trockenheit zeigt. Seren weisen ein besseres „Eindringverhalten“ auf, die Haut kann die Wirkstoffe schneller aufnehmen. Aktuell benutze ich das Serum 01 Aktiv Tetrapeptid von MawiLove und Devee Hyaluron Gel Super Concentrate.
  5.  Tagescreme: O.k., dazu muss ich nun wirklich nicht viel erklären. Eine Tagescreme ist so wichtig, wie das tägliche Zähneputzen. Ich benutze Tagescremes seitdem ich 13 bin (kein Witz). Da ich trockene und feuchtigkeitsarme Haut habe, kann ich nie auf eine reichhaltige Tagescreme verzichten. Eine gute Tagescreme sollte intensiv Feuchtigkeit spenden und dabei gut in die Haut einziehen. Darüber hinaus sollte sie unbedingt auch vor schädlichen Umwelteinflüssen, wie Sonnenstrahlung schützen. Wichtig für die richtige Auswahl der Tagescreme ist der individuelle Hauttyp. Trockene, sensible, fettige, normale oder Mischhaut hat jeweils ihre eigenen Bedürfnisse. Ich benutze seit einem halben Jahr MawiLove und bin sehr zufrieden. Testbericht zu MawiLove könnte ihr hier ebenfalls nachlesen.
  6.  Foundation: Nach der Tagescreme folgt das Auftragen der Foundation (Make Up). Optimal ist es, zehn Minuten zu warten, damit die Tagespflege komplett einziehen kann, wenn nicht, dann vermischt sich die Foundation mit der Tagescreme und das Make Up hält nicht sehr lange. Ich benutze seit Jahren MAC Foundation (Studio Fix).
  7. Nachtcreme: Es muss meines Erachtens nicht immer eine spezielle Nachtpflege verwendet werden. Optimal ist es schon, da die Nachtcremes über eine reichhaltigere Zusammensetzung verfügen und die Pflegestoffe nachts gezielt ihre Wirkung bei den zellinternen Reparaturarbeiten einsetzen. Im Prinzip genügt aber auch abends eine reichhaltigere Tagescreme (ohne Lichtschutzfaktor, da dieser die Haut zusätzlich belastet).
  8. Peeling: Ich empfehle, einmal pro Woche ein Peeling zu machen, da dadurch abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden und die Pflegestoffe wieder vollständig von der Haut aufgenommen werden können.
  9. Maske: Gesichtsmasken sind schnelle effektive Helfer, die sofort für eine strahlende Haut sorgen. Sie spenden trockener Haut langanhaltende Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass sich die Haut wieder frisch und geschmeidig anfühlt. Gesichtsmasken nehmen eine Sonderstellung unter den Kosmetikartikeln ein, allein schon deshalb, weil sie sich in der Anwendung grundlegend von den anderen Beautyprodukten unterscheiden. Masken werden nach der normalen Gesichtsreinigung und eines Peelings aufgetragen. Sie haben die Form von Gel, Creme oder Schaum und werden nach einer längeren Einwirkzeit wieder abgenommen. Manche Gesichtsmasken funktionieren auch wie ein Peeling.

Fazit: Jede Frau soll die Pflegeprodukte benutzen, die sie gut verträgt und sich damit wohl fühlt.

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