Glück
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Das Glück liegt in den kleinen Dingen

Das Glück liegt in den kleinen Dingen. So, oder so ähnlich rät uns Naomi May. Wie wir alle wissen, ist es schwierig im Alltag die kleinen Dinge des Glücks zu erkennen. Wir sind damit beschäftigt ständig nach Zerstreuung zu suchen. Wir hängen ständig am Smartphone, am Computer, mailen und „whatsappen“ mit unseren Freunden und Familie, um wenigstens so noch den persönlichen Kontakt aufrecht erhalten zu können. Wir hetzen von Termin zu Termin, essen mal schnell zwischendurch, oder bestellen unser Essen, unsere Kleidung und Kosmetik übers Internet. Meistens gehen wir auch zu schnell und hasten so durch unseren Alltag.

Ich fühle mich damit oft nach einem dieser Tage gestresst und ausgelaugt. Infolgedessen werde ich unachtsamer. Ich passe an solchen Tagen einfach nicht auf mich auf. Mein Körper reagiert dann abends oft mit Kopfschmerzen, Gereiztheit oder einfach nur mit Erschöpfung. Was zur Folge hat, dass ich mich auf die Couch werfe, Netflix anschalte und mir dann noch mal „Mord und Totschlag“ zur Erholung anschaue. HILFE, das kann doch nicht gut für unsere Seelen sein!

Ich weiß, es ist oft leichter gesagt als getan, denn allzu oft lassen wir uns von scheinbar wichtigeren Dingen des Lebens leiten. Es sollte uns bewusst sein, dass durch andauernde Eile unser gesamtes Stressreaktionssystem auf Dauerstrom eingestellt ist, das ursprünglich dafür angelegt war, vor Gefahren wie hungrigen Säbelzahntigern wegzulaufen. Stress und Eile versetzt unser Gehirn konstant in Alarmbereitschaft.

Ich habe einen kleinen Trick gefunden, der mich wieder mit mir selbst und meiner Umwelt verbindet: ich sage mir „ich bin hier“. Dieser kleine Satz reicht aus, um wieder die Erde unter meinen Füßen zu spüren und sich mein Bewusstsein wieder voll und ganz mit mir verbindet.

Achtsamkeit kann man wieder lernen. Es bedeutet einfach, dass ich mir meiner selbst bewusst bin.

„Achtsam zu sein, bedeutet, wach zu sein. Es bedeutet, zu wissen, was wir tun.“ (Zitat von Jon Kabat-Zinn)

Im Laufe meiner Glücksrecherchen habe ich festgestellt, dass meist schon ein paar kleine Veränderungen reichen, um zufriedener zu werden:

  • Wer abends zehn Minuten ein paar Dinge aufräumt, wacht morgens glücklicher auf.
  • Sich Zeit fürs Essen nehmen. Bewusst seine Mahlzeiten einnehmen und genießen.
  • Zurück in die Natur, wenn der Tag stressig war. Ein kleiner Spaziergang am Abend im Grünen wirkt Wunder.
  • Sich den kleinen Dingen widmen. Eine hübsche Schnecke am Wegesrand bewundern, eine wunderschöne Rose am Strauch beschnuppern, Vögel beim Zwitschern zuhören.
  • Fremde Menschen anlächeln und der Kassiererin und dem Busfahrer einen schönen Tag wünschen.
  • Einfach mal nichts tun und in sich hinein horchen. Wie geht es mir? Was brauche ich heute?
  • Niemals den Gutenacht-Kuss oder den Abschiedskuss vergessen.
  • Mein Favorit: ein Kopfsprung ins Wasser und die 10 Sekunden, die man durch das Wasser gleitet, bewusst wahrnehmen. Dies ist mein allerliebstes Glücksgefühl seit meiner Kindheit und bleibt hoffentlich noch so bis ich 99 bin.

Biene 1200

Diese Liste könnte ich jetzt noch fortsetzen, aber ihr sollt Euch Eure eigenen Glücksrezepte wieder vor Augen führen, um wieder einen Blick für die kleinen Dinge zu bekommen. Gewohnheiten lassen sich ändern. Sei gut zu dir selbst. Es gibt so viel schöne Dinge im Leben, die glücklich machen.

Schreibt mir von Euren persönlichen Glücksmomenten und Euren Glücksrezepten … ich würde mich sehr darüber freuen.

Rosen1200

1 Kommentare

  1. Hallihallo,
    Was ein schönes Thema! Ja, die kleinen Glücksmomente sind so wichtig. Auf meinem Blog stelle ich daher immer mal wieder die Frage nach dem Happyfood.
    Kennst Du meine Interview-Reihe schon? Frauen aus meinem Umkreis – also vor allem Wiesbaden – erzählen von sich und ihrem Beruf, Hobby und: Soulfood. Vielleicht magst Du auch mal mitmachen?

    Viele Grüße
    Bärbel aka Farbenfreundin
    P.S. mein neues Layout ist jetzt endlich online 🙂

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