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Warum Betten machen glücklich macht – Tipps für ein Happy Morgenritual

Wachst du auch manchmal morgens mit einer miesen Stimmung auf? Du siehst deinen Tag schon vor deinem geistigen Auge ablaufen? Denkst schon im Bett an das blöde Meeting, an die volle Autobahn, das nervige Telefon, an die E-Mail-Flut, die Projekte, an die Termine, an dies und das? Ja, der Alltag ist meistens stressig und chaotisch.

Dabei hat der Tag doch erst begonnen und er sollte doch eigentlich schön beginnen, oder? Voller Lebensfreude und neuer Energie. Warum es bei vielen von uns anders aussieht hat vielleicht mit einem falschen Start in den Tag zu tun. Ich habe für mich eine hilfreiche Methode entwickelt, die mir hilft meinen Körper, meinen Geist und Seele gut auf den Tag vorzubereiten.

Wie das funktioniert, erkläre ich euch heute.

Die Methode heißt: Happy Morgenritual !

Bei mir läuft nahezu jeder Arbeitsmorgen gleich ab. Ich stehe müde und (morgenmuffelig) langsam auf, stretche mich ein wenig und dann decke ich langsam den Frühstückstisch (dadurch werde ich etwas wacher). Danach dusche ich warm und kalt (Kreislaufankurbelungsmaßnahme) und ziehe mich in Ruhe an. Dann trinke ich eine schöne große Tasse frischgebrühten Kaffee und esse ein kleines Frühstück (gemeinsam mit meinem Liebsten). Meistens lese ich noch kurz ein paar Seiten in einem Lebensratgeber, in einer Zeitschrift oder in meinem aktuellen Buch. Danach plane ich meinen Tag, schminke mich und mixe mir vielleicht noch einen grünen Smoothie zum Mitnehmen und mache mich langsam auf den Weg ins Büro.

Mittlerweile liebe ich grüne Smoothies mit viel Spinat, Obst und guten Ölen (Leinöl, Walnussöl)

Kurz bevor ich die Wohnung verlasse mache ich noch das Bett! Ja, vielleicht ist das voll spießig und omamäßig, es hat sich aber gezeigt, dass gerade dieses kleine Ritual eine enorme Wirkung auf meine innere Zufriedenheit ausübt. Es gibt mir ein Gefühl von Ordnung und Struktur. Wenn ich damit in den Tag starte, dann kann er nur positiv werden. Denn genau die kleinen Dinge im Leben haben eine große Auswirkung auf unser Wohlbefinden. Wie heißt es so schön: Wie im Großen – so im Kleinen. Zudem schläft man in einem frisch gemachten Bett am Abend besser ein, das ergab ein Umfrage der National Sleep Foundation. (Quelle: https://www.welt.de/icon/service/article168684440/Wer-morgens-sein-Bett-macht-hat-ein-besseres-Leben.html)

Ich hetze mich also nicht und nehme mir jeden Tag Zeit für meine Morgenrituale, um mich langsam mit dem neuen Tag anzufreunden.  All das dauert insgesamt nicht länger als 60 Minuten. So komme ich ruhig und gelassen in meinen Tag und ins Büro.

Ich tue also eine ganze Reihe von Dingen, die mir guttun und die wichtig für mich sind. Und ich tue diese Dinge täglich, gleich in der ersten Stunde des Tages. Und egal,  mit welcher Stimmung ich aufstehe, durch mein Morgenritual verschwinden meistens meine schlechte Laune, meine Sorgen und andere Grübeleien. Und das bringt eine wunderbare Ausgeglichenheit in mein Leben.  Außerdem weiß ich, dass mich draußen Verkehrslärm, überfüllte Busse, volle Straßen, voller Terminkalender, Arbeitsstreß usw. erwarten. Welche Zeit des Tages bleibt mir also noch für Muße und Selbstfürsorge? Die wichtigsten Minuten am Tag – am Morgen!

Der Stress beginnt schon auf dem Weg zur Arbeit – Daher ist ein freudiger und ruhiger Start in Tag so wertvoll.

Es ist ein bisschen so, als ob ich morgens den „Resetknopf“ meines Kopfes betätige und mich auf einen neuen Tag vorbereite. Nach meinem Morgenritual bin seelisch gefestigt, ich bin wach und konzentriert – oder: Achtsam mit mir selbst. Danach kann mich so schnell nichts erschüttern.

Wäre so ein Morgenritual auch etwas für dich? Dann habe ich hier ein paar Tipps:

Suche dir Rituale oder Tätigkeiten aus, die dir wirklich gut tun und die dir ein gutes Gefühl machen. Hier ein paar Tipps:

  • Ein bisschen sanfter Sport, Qi Gong oder Stretching
  • Ein kleiner Spaziergang (z.B. mit dem Hund)
  • Eine Runde Joggen (20 Min. reichen schon)
  • Ein schön gedeckter Frühstückstisch (nicht im Stehen frühstücken)
  • Eine schöne Tasse Tee oder Kaffee
  • Ein gesundes Frühstück (viel Obst, Vollkornbrot, Müsli, Saft, Smoothie)
  • Ein großes Glas Wasser mit Zitronensaft (entgiftet und entschlackt)
  • Eine kleine Entspannungsübung
  • Kleine Meditation (5 Minuten – das ist die beste Aktivität, die ich mir je angewöhnt habe)
  • Eine erfrischende Dusche
  • Ein paar Seiten schreiben (To-Do-Liste für den Tag)
  • Das Bett machen
  • Ein paar Seiten in einem inspirierenden Buch lesen

Mein täglicher, aber einfach gedeckter Frühstückstisch. Pepperonis dürfen bei mir zum Frühstück nicht fehlen 🙂

Eher schlecht für den Start in den Tag sind:

  • Im Internet surfen, Facebook & Co.
  • Frühstücksfernsehen oder Nachrichten gucken (Katastrophen am Morgen rauben uns Energie)
  • Jede Art von Hetze (der frühe Stresslevel hält sich meistens den ganzen Tag)
  • E-Mails checken
  • Ungesunde Lebensmittel (z.B. kalte Cola, fettige und schwere Speisen u.a.)
  • Streiten
  • Ohne Frühstück aus dem Haus gehen (wenn man morgens keinen Appetit hat, dann reicht auch eine Tasse Tee mit einem Stückchen Obst)
  • Nicht rauchen und nie und nimmer Zigarette auf nüchternen Magen
  • Unterwegs etwas in sich hineinschlingen (Verlust des Körpergefühls)
  • Ohne Frühstück das Haus verlassen

Probiere ruhig ein paar neue Rituale aus, aber lasse jeder Änderung ruhig ein paar Tage Zeit. Neue Gewohnheiten im Morgenritual fühlen sich die ersten paar Tage ungewohnt und fremd an, aber nach ein paar Tagen wirst du Freude daran finden.

Wenn man nicht alleine wohnt, muss man seine „Morgen-Zeit“ manchmal auch gegen Störungen von außen verteidigen. Wenn man Kinder hat, kann das natürlich eine ganz schöne Herausforderung sein. Hier braucht man manchmal ein bisschen Einfallsreichtum, um seine ungestörte Zeit trotzdem zu bekommen. Aber das Mehr an Ausgeglichenheit lohnt den Aufwand. Letztlich kommt das ja auch unseren Lieben zu Gute.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du auch ein individuelles Morgenritual? Oder hast du noch tolle Tipps, wie man seinen Tag positiv starten kann?

 

 

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