Glück
Kommentare 4

Mal keine rosigen Zeiten…

Vielleicht habt ihr euch gewundert, was mit Hanuki los ist? Ich hatte mich die letzten drei Wochen ein wenig rar gemacht. Nicht absichtlich, sondern einfach, weil mich der Stress massiv überrollt hatte. Hauptsächlich beruflich bedingt, kombiniert mit einer Portion Traurigkeit. Das letzte Jahr war einfach von traurigen Ereignissen überschattet und hin und wieder falle ich dann kurz in ein tiefes Loch. Jeder der seine Mutter verloren hat und sehr innig mit ihr verbunden war, kann dieses Gefühl vielleicht nachvollziehen. Wenn in so einer Phase noch beruflicher Stress dazu kommt, dann bleibt mir einfach mal die Luft weg. Ich ziehe mich in solchen Zeiten meistens zurück und beschäftige mich mit Dingen, die mir gut tun (z.B.: spazieren gehen, Serien gucken, lesen, backen, meditieren). Leider kam auch mein Blog nun etwas zu kurz. Aber keine Angst, nur kurz. Zum Glück bin ich ein optimistischer und lebensbejahender Mensch und ich weiß, wie ich mich nach kurzen Trauertälern wieder in einen angenehmen, lebensbejahenden Normalzustand bringen kann.

Sicher kennen wir alle belastenden Stresszeiten. Stress ist ein Teufelskreis. Je stärker wir unter Druck geraten, desto leichter nehmen wir neuen Stress auf. Dieses Gefühl schwächt uns blockiert unsere Kreativität, erschwert Problemlösungen und sorgt so für weiteren Stress.

Wie kommt man nun aus der Negativspirale wieder heraus?

Angstvolle Gedanken und negative Energien kann man mit einer offenen Haltung in positive Energien umwandeln. Traurige Tage oder einfach mal schlecht drauf sein, ist völlig ok und wir müssen keine großen Psychoprogramme durchführen. Wir müssen auch nicht immer perfekt funktionieren – auch wenn uns unser Umfeld das oft abverlangt. Wichtig ist, die Verbindung zu uns selbst wieder zu stärken. Das geht mit einfachen, aber sehr wirkungsvollen Mitteln, z.B. meditieren.

Meditations-CDs sind eine gute Alternative, um innerlich wieder zur Ruhe zu kommen

Meditation ist eine sehr wirkungsvolle Methode

Meditation ist eine stille Konzentration auf uns selbst. Damit komme ich innerlich am besten zur Ruhe und mein Körper sagt mir, was ich brauche. Gerade wenn unser Alltag hektisch und stressig ist, dann hilft eine kurze Meditation, um wieder bei sich anzukommen. Dazu benötigen wir keine komplizierten Sitztechniken, oder ein teures Meditationskissen. Einfach 15 – 20 Min. hinlegen oder gerade auf einen Stuhl setzen, entspannen, Augen schließen und vorher alles Ablenkende ausschalten, (ja auch das Smartphone) und auf den Atem konzentrieren. Gedanken die kommen, anschauen und nicht bewerten, weiter atmen und bewusst alles loslassen, was uns zur Zeit beschäftigt.

Wieder ein positives Lebensgefühl schaffen

Beim täglichen Üben entfaltet sich unweigerlich eine innere Atmosphäre von Zentriertheit, Frieden, Liebe und Akzeptanz. Damit wird die Grundlage für ein positives Lebensgefühl geschaffen und wir gelangen wieder zur inneren Stärke und Ausgeglichenheit. Wem das zu esoterisch ist, der kann auch einfach in den Wald oder in einen Park gehen und sich an einen Baum lehnen und versuchen sich zu entspannen.

Wie und wo?

Man muss auch nicht einmal das Haus verlassen, im Internet finden sich unzählige Apps, geführte Meditations-CDs, Videos usw. Je nach Vorliebe kann jeder für sich die richtige Variante auswählen. Es gibt auch Kurse, wo man Achtsamkeitsmeditation oder buddhistische Meditation in der Gruppe erlernen kann, z.B. in Wiesbaden im Yoga Zentrum.

Wer sich dafür interessiert, der kann sich zum Einstieg auch das tolle Buch von Jack Kornfield, mit den CDs zulegen – Meditation für Anfänger: + CD mit 6 geführten Meditationen für Einsicht, innere Klarheit und Mitempfinden.


Wie ihr seht, auch Bloggerinnen haben nicht immer rosarote Zeiten.

4 Kommentare

Was meinst Du? Bitte schreibe hier Deinen Kommentar.