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Happy Morgenritual

Wachst du auch manchmal morgens mit einer miesen Stimmung auf? Du siehst deinen Tag schon vor deinem geistigen Auge ablaufen? Denkst schon im Bett an das Meeting, an die volle Autobahn, das Telefon, an die E-Mails, die Projekte, an dies und das?

Wie kann das sein, dass wir uns bereits vor dem Aufstehen deprimiert und muffelig fühlen? Dabei hat der Tag doch erst begonnen. Ich habe eine Methode entwickelt die hilft, um unseren Körper, den Geist und die Seele auf den Tag richtig zu vorzubereiten.

Wie das funktioniert, erkläre ich euch heute.

Die Methode heißt: Happy Morgenritual.

Bei mir läuft nahezu jeder Morgen gleich ab. Ich stehe als sog. „Morgenmuffel“ langsam auf, stretche mich ein wenig, und dann decke ich den Frühstückstisch (dadurch werde ich etwas wacher). Danach dusche ich warm und kalt (Kreislaufankurbelungsmaßnahme) und ziehe mich an. Dann trinke ich eine schöne große Tasse frischgebrühten Kaffee und esse ein kleines Frühstück. Meistens lese ich ein paar Seiten in einem Lebensratgeber oder in meinem aktuellen Buch. Danach plane ich meinen Tag, mixe mir einen grünen Smoothie (trinke ein großes Glas) und mache mich langsam auf den Weg ins Büro. Ich hetze mich nicht und nehme mir jeden Tag dafür Zeit, um mich langsam mit dem neuen Tag anzufreunden.  All das dauert insgesamt nicht länger als 60 Minuten. So komme ich ruhig und gelassen in meinen Tag.

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Ich tue also eine ganze Reihe von Dingen, die mir gut tun und die wichtig für mich sind. Und ich tue diese Dinge täglich, gleich in der ersten Stunde des Tages. Und egal,  mit welcher Stimmung ich aufstehe, durch mein Morgenritual verschwinden meistens meine schlechte Laune, meine Sorgen und andere Grübeleien. Und das bringt eine wunderbare Ausgeglichenheit in mein Leben.  Außerdem weiß ich, dass mich draußen Verkehrslärm, überfüllte Busse, volle Straßen, voller Terminkalender, Arbeitsstreß usw. erwarten. Welche Zeit des Tages bleibt mir also noch für Muße und Eigenentfaltung? Die wichtigsten Minuten am Tag – am Morgen!

Es ist ein bisschen so, als ob ich morgens den „Resetknopf“ meines Kopfes betätige und mich auf einen neuen Tag vorbereite. Nach meinem Morgenritual bin seelisch gefestigt, ich bin wach und konzentriert – oder: achtsam mit mir selbst. Danach kann mich so schnell nichts erschüttern.

Wäre so ein Morgenritual auch etwas für dich? Dann habe ich hier ein paar Tipps:

Tipp 1: Suche dir Rituale oder Tätigkeiten aus, die dir wirklich gut tun und die dir ein gutes Gefühl machen.

Zum Beispiel:

  • Ein bisschen sanfter Sport, Qi Gong oder Stretching.
  • Ein kleiner Spaziergang (z.B. mit dem Hund)
  • Eine Runde Joggen (20 Min. reichen schon)
  • Ein schön gedeckter Frühstückstisch.
  • Eine schöne Tasse Tee oder Kaffee.
  • Ein gesundes Frühstück (viel Obst, Vollkornbrot, Müsli, Saft, Smoothie)
  • Ein großes Glas Wasser mit Zitronensaft (entgiftet und entschlackt).
  • Eine kleine Entspannungsübung.
  • Kleine Meditation (20 Minuten – das ist die beste Aktivität, die ich mir je angewöhnt habe)
  • Eine erfrischende Dusche.
  • Ein paar Seiten schreiben (To-Do-Liste für den Tag)
  • Ein paar Seiten in einem inspirierenden Buch lesen.

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Tipp 2: Eher schlecht für den Start in den Tag sind nach meiner Erfahrung:

  • Im Internet surfen
  • Frühstücksfernsehen oder Nachrichten gucken
  • Jede Art von Hetze (der frühe Stresslevel hält sich meistens den ganzen Tag)
  • E-Mails checken
  • Ungesunde Lebensmittel (z.B. kalte Cola, fettige und schwere Speisen u.a.)
  • Streiten
  • Ohne Frühstück aus dem Haus gehen (wenn man morgens keinen Appetit hat, dann reicht auch eine Tasse Tee mit einem Stückchen Obst)
  • Nicht rauchen und nie und nimmer Zigarette auf nüchternen Magen. (Erneut konnte in einer Studie festgestellt werden, dass das frühe Rauchen am Morgen bzw. direkt nach dem Aufstehen mit besonders schwerwiegenden Gesundheitsrisiken verbunden ist.) Info dazu: http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-bestaetigt-zigarette-kurz-nach-dem-aufwachen-besonders-gesundheitsschaedlich/

Tipp 3: Probiere ruhig ein paar neue Rituale aus, aber lasse jeder Änderung 30 Tage Zeit, bevor du entscheidest, ob der neue Bestandteil sich bewährt hat. Neue Gewohnheiten im Morgenritual fühlen sich die ersten paar Tage ungewohnt und fremd an und man weiß meistens erst nach einigen Wochen, ob einem die Sache gut tut.

Tipp 4: Wenn man nicht alleine wohnt, muss man seine Morgenritual-Zeit manchmal auch gegen Störungen von außen verteidigen. Wenn man Kinder hat, kann das natürlich eine ganz schöne Herausforderung sein. Hier braucht man manchmal ein bisschen Einfallsreichtum, um seine ungestörte Zeit trotzdem zu bekommen. Aber das Mehr an Ausgeglichenheit lohnt den Aufwand. Letztlich kommt das ja auch deinen Lieben zu Gute.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du auch ein individuelles Morgenritual? Oder hast du noch tolle Tipps, wie man seinen Tag positiv starten kann?

Ich bin gespannt,

liebe Grüße, eure Hanuki

 

 

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