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Booster für den Körper – Wie wir mit neuen Gewohnheiten endlich wieder fit und happy werden

Ich bin mir sicher, euch hat die Corona-Pandemie ebenfalls aufs Gemüt geschlagen. Viele von uns mussten ins Homeoffice ausweichen und erlebten dadurch soziale Isolation und ausbleibende Bewegung. Besonders das Mindestmaß an sportlicher Aktivität hat bei vielen gelitten, weil auch Sportmöglichkeiten und Fitnessstudios wegfielen. Dabei wäre genau das der richtige Zeitpunkt gewesen, um sich aufzuraffen und wieder fit zu werden. Nun können wir zwar seit einem halben Jahr wieder in Fitnessstudios gehen oder ins Schwimmbad, aber dennoch fällt es vielen immer noch schwer, sich wieder aufzuraffen.

(Beitrag enthält Werbung und Verlinkungen – in freundlicher Kooperation mit Dextro Energy GmbH)

Körper und Seele sind eng miteinander verbunden

Ich möchte euch heute zeigen, wie wichtig es gerade in schwierigen Zeit ist, körperlich aktiv zu werden (und zu bleiben). Denn wenn wir unsere Physiologie verändern – Körperhaltung, Atmung, Spannungsmuster der Muskeln, dann verändern wir auch automatisch unseren geistigen und seelischen Zustand. Es ist erwiesen und jeder von uns kann dies bestätigen, wenn wir uns physisch erschöpft fühlen oder unsere Muskeln schwach sind (durch dauerhaften Bewegungsmangel) oder irgendwie Schmerzen spüren, erscheint uns die Welt da draußen gleich viel düsterer, als wenn wir uns vital und lebendig fühlen. Die Veränderung der Physiologie des Körpers ist daher ein äußerst wichtiges Instrument, um uns in einen positiven geistigen und körperlichen Zustand zu bringen.

Es ist also an der Zeit Gewohnheiten zu überdenken und neu zu starten! Ich sage nur: Raus aus dem Feierabend-Sofa-Syndrom:

Zeit für Bewegung, Fitness und Sport zu finden, ist tatsächlich nicht immer leicht. Auch mir geht es oft so: Zwischen langen Arbeitstagen muss eingekauft und Essen gekocht werden, der Haushalt geschmissen, Erledigungen und Besorgungen gemacht werden. Und wenn alles erledigt ist, fallen wir erschöpft auf die Couch und konsumieren ungesunde Snacks und Serien. Ein Teufelskreis, der uns in keinster Weise fit und gesund hält.

Mein erster Tipp lautet: Startet mit kleinen Schritten.

Am besten helfen uns ein paar kleine Verhaltensänderungen, die wir uns mit Leichtigkeit angewöhnen können. Vielleicht haben wir schon länger Lust auf Bewegung und auf einen fitteren Körper, aber wissen nicht so richtig, wie wir es in unseren Alltag integrieren können? Ich gebe euch heute ein paar gute Tipps, wie ihr euren inneren Schweinehund ein für alle Mal ins Körbchen schicken könnt.

O.K. sich von null auf hundert für das Laufen zu motivieren fällt vielen sicher schwer, aber ich fange mal ganz von vorne an….

Wie ich zum Laufen kam und es eine feste Gewohnheit wurde:

Für mich ist Laufen schon lange ein besonderes Heilmittel, mein Energiebooster und mein innerer Stabilisator. Ich begann eigentlich schon vor über 15 Jahren mit dem Joggen, nach meiner Rückkehr aus Australien und während einer seelischen Krise. Damals habe ich das Laufen im Wald für mich als seelisches Heilmittel, als Energiequelle und als inneren Ausgleich entdeckt. Ich lief jeden Tag oder jeden zweiten Tag eine halbe Stunde im Wald oder soweit ich konnte – ohne Druck und ohne Fitnessambitionen. Es half mir innerhalb von wenigen Monaten wieder richtig fit und seelisch gesund zu werden. Es wurde so ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und seitdem laufe/jogge oder walke ich regelmäßig.

Und natürlich steht auch jede Woche 1 x Fitnesstraining auf meinem Sportprogramm. Denn Muskeln formen nicht nur einen straffen Körper, sie geben uns Kraft im Alltag. Besonders im mittleren Alter ist Krafttraining für Frauen das A und O. Wer hört schon gerne das Wort: Osteoporose?? Mit regelmäßigem Krafttraining werden wir das Wort nie von unserem Arzt hören!

30 Tage!

Der wichtigste Tipp ist hier, dass wir mindestens 30 Tage eine neue Gewohnheit durchziehen müssen. Denn Studien zufolge manifestieren sich Gewohnheiten etwa nach 30 Tagen. Das heißt, wenn wir mindestens 30 Tage lang regelmäßig bestimmte Aktivitäten wie z.B. Laufen, Walken, Fitnesstraining, Ernährungsumstellung usw. ausüben, entwickelt sich daraus eine Gewohnheit. So war es auch bei mir. Nach einigen wenigen Wochen verlangte mein Körper die neugewonnene Gewohnheit. Er signalisierte mir bereits nach wenigen Tagen Nichtstun: Los jetzt! Ich will laufen, mich bewegen! So ist es auch heute noch und ich liebe einfach das Gefühl, frei und losgelöst durch den Wald zu laufen. Aber auch im Wohngebiet meine Runden zu drehen, macht einfach Spaß und erhöht nach der Arbeit meinen Energielevel. Immer dabei ein kleiner Proteinriegel, um meinen Blutzuckerspiegel auf stabilem Niveau zu halten. Gerade am Anfang sackt dieser gerne mal nach unten.

Und ich kann euch versprechen, durch regelmässiges Training verbessert sich nicht nur die Fitness, sondern auch das seelische Wohlbefinden.

Wenn ihr jetzt sagt: Ach, ich bin zu alt dafür oder ich bin noch nie gejoggt und werde das jetzt auch nicht mehr anfangen. Dann sage ich: Versuche es doch mal. Es ist viel leichter, als du denkst. Es macht rundum fit, hält uns gesund und verbrennt effektiv Kalorien. Wir müssen uns nur einen kleinen Ruck geben und uns einen Plan machen.

Für alle Anfänger gilt, und hier kommt mein erster Tipp: Einen 30-Tage-Plan mit einfachen Trainingseinheiten erstellen. Dazu kommen noch ein paar Fitnessübungen, denn ohne Rumpfmuskeln laufen wir nach Monaten immer noch wie ein schlapper Kartoffelsack. Es heißt also: Rumpfmuskeln aufbauen und fit werden.

Wochenplan erstellen und Zeit für Fitness finden:

Ich sage immer: Was man nicht aufschreibt, wird gerne vergessen. Daher führe ich schon seit Jahren einen Buchkalender mit Wochenansicht. Daher ist mein zweiter Tipp: Plant eure Zeit und Ziele für die kommende Woche. Es ist eine sehr wirkungsvolle Methode, wenn wir eine grobe Liste mit Terminen und festen Trainingseinheiten für die Woche aufstellen und so eine Übersicht über unsere To-do’s haben. Feste Tage und Zeiten für Trainingseinheiten sind sehr wichtig, um uns darauf einzustellen. Dann gibt es keine Ausreden mehr, wenn dienstags und donnerstags unsere festen Lauf- oder Fitnesstage sind.

Und dann heißt es, Routine aufbauen:

Nachdem wir unsere Ziele erkannt haben und die richtigen Schritte geplant haben, geht es darum, dass aus den ersten Schritten Gewohnheiten werden. Wollen wir vielleicht nur fitter werden, etwas abnehmen oder eine bestimmte Strecke laufen können? Haben wir schon einen kleinen Trainingsplan erstellt? Ein neues Kochbuch gekauft? Eine Anmeldung im Fitnessclub gemacht? Dann ist der nächste Schritt: Dran zu bleiben, damit eine Gewohnheit entsteht. Mindestens 30 Tage!

Mein Buchtipp für Laufanfänger/innen: „Das Laufbuch für Faulenzerinnen“ von Marie Poirier. Das habe ich nach einer längeren Laufpause mit einer lieben Kollegin durchgelesen und das 4-wöchige-Laufprogramm durchgearbeitet.

Und wenn wir dann nach unserem ersten Training oder unserem ersten Lauf hinterher ein gutes Gefühl verspüren, dann heißt es verankern. Zack! Und schon haben wir den ersten Schritt für eine neue Routine erstellt. Bravo!! Denn das gute Gefühl wird unser innerer Motivator für die nächste Trainingseinheit usw. usw.

Mein neues Sportziel – noch keine Gewohnheit

Genau das musste ich auch für mein neues Sportziel durchmachen. Ich habe mich vor drei Wochen für einen Anfänger-Kraul-Schwimmkurs angemeldet, weil ich unbedingt diese Schwimmtechnik lernen möchte. Und ich kann euch sagen, es fällt mir immer noch unglaublich schwer, mich für die Schwimmstunde zu motivieren. Freitagabends noch einmal ins Schwimmbad zu fahren, sich umzuziehen und eine (sehr) anstrengende Schwimmstunde im kalten Wasser zu absolvieren, ist tatsächlich eine Überwindung. Wie gerne würde ich da lieber auf der kuscheligen Couch liegen und mich aufs Wochenende freuen. Es geht mir also genauso wie allen anderen. Es muss sich erst noch eine Gewohnheit einstellen. Und das Fazit ist: Nach der anstrengenden Schwimmstunde fühle ich mich jedes Mal super! Zwar erschöpft, aber unglaublich glücklich, weil ich diese Herausforderung angegangen bin. Und das ist mein weiterer Motivator.

Mein neues Sportziel: Kraulen lernen

Fazit: Mit etwas mehr Sport im Leben trainieren wir nicht nur unsere Muskeln und unsere Ausdauer, auch unser Immunsystem wird dadurch gestärkt. Und in der aktuellen Zeit ist das auf jeden Fall von Vorteil. Denn wenn wir unseren Körper beim Laufen oder bei einer anderen Sportart belasten, schüttet er Adrenalin aus. Und dieses Hormon sorgt dafür, dass die Anzahl der natürlichen Killerzellen sowie der T- und B-Helferzellen im Blut ansteigen. Vereinfacht gesagt: Sport macht nicht nur happy, schlank und vitaler, wir sind auch besser gegen Viren und Bakterien geschützt.

Also ihr Lieben los gehts! Plan erstellen und fit werden!

Welche Sportziele habt ihr euch gesetzt? Oder kämpft ihr noch mit eurem inneren Schweinehund?

Liebe Grüße

Hanuki ♥

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